Back for Good (2017)

Reality-TV-Sternchen Angie will ihren Traum vom Erfolg als C-Promi nicht aufgeben, auch wenn sie in einer Notsituation mal wieder in ihrem Heimatkaff unterkriechen muss. Reality-TV-Sternchen Angie kommt frisch aus dem Drogenentzug. Der war zwar eigentlich nur eine PR-Aktion, mit der sie sich einen Platz im nächsten Dschungelcamp sichern wollte. Doch Angie hat sich ins Aus manövriert, ihr Freund und Manager ist genauso weg wie ihre Wohnung und keiner ihrer sogenannten Freundinnen oder Freunde will sie aufnehmen. Bleibt nur, zurück zur Mutter in ihr Heimatkaff ziehen. Natürlich vorübergehend, bis der Neustart in der Szene gelingt. Bei der Mutter hat es Angies pubertierende Schwester Kiki auch nicht gerade leicht: Wegen ihrer Epilepsieerkrankung besteht Monika darauf, dass sie einen Schutzhelm trägt. Der isoliert sie höchst effektiv von allen anderen Jugendlichen in ihrem Umfeld. Dabei will Kiki doch einfach nur dazugehören. Als Angie die Luftmatratze neben Kikis Bett bezieht, ist sie für ihre kleine Schwester wie ein Engel mit Silikonbrüsten, die perfekte Ratgeberin, wenn es darum geht, sich aus der sozialen Isolation zu befreien. Angie fühlt sich ihrer kleinen Schwester unerwartet verbunden und verteidigt sie gegen Monikas übergriffiges Verhalten. Dann kommt Monika nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus und Angie muss wirklich Verantwortung für Kiki übernehmen. Was anfänglich wie eine Katastrophe scheint, wird zur bittersüßen Chance für alle drei Frauen, sich zu transformieren.

Regie Mia Spengler

Back for Good